Afrika 2021 - Namibia Abfahrt am 04. Januar 2021
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4. Teil Namibia
Von Rundu bis Swakopmund, Etosha National Park und Region Erongo mit
Astrid und Rolf Vom 26. Februar bis 08. März 2021 |
Wir
verlassen den Caprivi strip (leider), aber seit gestern regnet es und
die Prognose für die nächsten Tage ist auch nicht viel besser! Aber wir
kommen sicher wieder! Wenn möglich ab Oktober.
Seit Rundu fahren wir auf der B8 in Richtung Süden. Eine gute, zur Abwechslung, asphalierte Strasse.
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Am Eingang von Murani, wo wir den Veterinärzaun passiert haben, verbringen wir die Nacht auf einem kleinen, sympatischen Camp.
Veterinärzaun = "Animal
Disease Controle Chekpoint" ou "Red Line"
Eine kleine Erklärung!
Überall im südlichen Afrika gibt es Veterinärzäune, die die Ausbreitung
von Nutztierkrankheiten verhindern soll. So wie an der Grenze zwischen
Namibia und Botswana weitestgehend eine "Rote linie" ist, wird auch
Namibia auf einer Länge von 600 km von Ost nach West von einem solchen
Zaun durchzogen. Er wurde kurz nach dem Ausbruch der Rinderpest 1879
errichtet. Bis heute dürfen keine tierischen Produkte den Zaun von Nord
nach Süd passieren. Nach dem schweren Ausbruch der Maul - und
Klauenseuche 1961 wurde der Zaun nochmals verstärkt. Schon während der
deutschen Kolonialzeit hatte er jedoch noch eine zweite Funktion,
nämlich die im Norden lebenden Stämme aus dem "weissen" (D)SWA
herauszuhalten.
Die rote Linie kam auch den Südafrikanern bei der Durchsetzung ihrer
Homland-Politik sehr gelegen. Kein Ovambo oder anderer Schwarzer durfte
den Zaun ohne Genehmigung passieren. Diese Verordnung verlor erst 1977
ihre Gültigkeit. Bis damals war das nördliche Gebiet auch als
"Polizei-Zone" bekannt.
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Heute wird der Veterinärzaun zwar noch an den Toren bewacht, instand
gehalten wird er indes wenig. Insbesondere westlich von Palmwag Gate
ist kaum noch etwas übriggeblieben. Problematisch wird das nur im Falle
des Ausbruchs einer Tierseuche, zumal nach Angola hin faktisch keine
Grenzen besteht (ausser den natürlichen wie Kunene und Okawango).
Passiert man die Grenze von Nord nach Süd, wird dass Fahrzeug mitunter
von den Beamten kontrolliert. Fleisch darf die Grenze gar nicht
passieren, Milchprodukte nur eingeschränkt. Falls der Beamte etwas im
Kühlschrank findet, wird alles beschlagnahmt!
Bei uns war nie etwas im Kühlschrank!
Ausserdem werden die Reifen desinfiziert und man muss mit den Schuhen durch eine "Pampe" laufen.
Fertig kleine Erklärung! |
Region Grootfontein |

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Da wir schon mal in der Nähe sind, besuchen wir doch den grössten Einzelmeteoriten der Welt! Der Hoba-Meteorit wurde 1920 entdeckt, lag aber wohl schon länger da!!!
Das Teil ist zu 82% aus Eisen und wiegt gefühlt 55 Tonnen und ist an
der längsten Stelle rund 3 Meter lang. Wieso es beim Einschlag vor rund
80000 Jahren keinen Krater gab, keiner weiss es.
Danach geht es weiter in Richtung Tsumeb. Eine kleine, wunderschöne Piste führt uns durch die grüne Gegend.
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Als
wir wieder auf der Hauptstrasse sind, treffen wir auf einen
Automobilisten mit einer Panne. Sein alter Range Rover will nicht mehr.
Da unser Rolf ja gelernter Automechaniker ist, halten wir an. Da ist
nichts zu machen, also schleppen wir die Kiste ab. Der Fahrer namens
Helge, wohnt zirka 40 km weiter in Tsumeb. Die 2 kleinen Hundis
erwarten uns schon mal laut bellend! Sind aber Schmusehündchen! Helge
wohnt mit seiner Frau in einem schönen Haus mit Garten. Daneben ein
schöner Annexe mit B&B. Wir dürfen bei ihm im Garten Campen und
Frühstück gibts auch noch dazu. Da er leider noch arbeiten muss, er ist
Techniker in der Kupfermine, überlässt er uns mal die Hausschlüssel und
weg ist er! Wir essen in der Stadt und kehren abends zurück. Die
Schmusehündchen erwarten uns schon. Wuff wuff!
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Otjikotosee
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Auf
dem Weg zum Etoshapark kommen wir beim Otjikotosee vorbei. Wenn schon
mal da, besuchen wir den See. Er ist ein sogenannter Karstsee, einstmals
eine Höhle, deren Decke eingstürzte und nun auf dem Grund des Sees
liegt. Der Durchmesser ist rund 100 Meter und die Tiefe 120 Meter.
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Die Nacht verbringen wir im Onguma Game Reserve, nahe des Etoshaparks (Eingang Namutoni). |

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Überraschung! Da müssen wir wohl durchs Wasser. Aber kein Problem, ein Guide des Camps zeigt uns wo es lang geht. Warmduscher!!!
Das
Reservat ist rund 70 km2 gross. Da hats genug Platz. Am nächste Morgen,
bei unserer Abfahrt, können wir eine Gepardin mit ihrem Jungen
beobachten. Einmalig schön. Da haben wir Glück gehabt.
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Etosha Nationalpark
Etoshapark heisst (u.A.) "grosser Platz des trockenen, weissen Wassers", "grosser weisser Platz", "Ort der Leere, "der Lauf ins Ungewisse", See der Tränen ".
Ausserdem ist er noch etwa 22'000 km2 gross, etwa halb so gross wie die Schweiz. Es
gibt rund 114 verschiedene Säugetiere, 340 verschiedene Vogelarten und
16 verschiedene Amphibien. Ringsrum gibt es einen Zaun, damit die
Viecher nicht abhauen!
Eigentlich wollten wir gar nicht durch den Park fahren, aber irgendwie
hat es dann doch gut gepasst. Wir sind bei Namutoni rein und bei
Okaukuejo raus. Das ist ungefähr die Hälfte des Parkes. Trotzdem haben
wir viele Tiere gesehen und waren sehr zufrieden. Da wir später
nochmals mit Freunden zurückkommen, war der kurze Besuch in Ordnung.
Das nächste Mal bleiben wir sicher länger und befahren auch die kleinen
Pisten.
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Kurz
nach Sonnenaufgang gehts schon los! Safari ist angesagt. Und schon bald
gehts los mit der Tierschau! Gnus und Zebras "en masse" auf der Piste.
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Springböcke sind eine der häufigsten Antilopenarten im Park.
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Schwarzgesicht - Impala
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Eine Gruppe Gnus
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Oryx - Antilope sieht man sehr häufig in Namibia.
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Kuh - Antilope (die macht aber nicht Muh!)
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Schabrakenschakal
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Fleckenhyäne, die grösste Hyäne.
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Steppenzebra.
Lebt hauptsächlich im Etoshapark und im Caprivi strip. Es gibt
ausserdem noch das Bergzebra welches im Zentrum (Berggebiete) von
Namibia lebt (Damaralant, Kaokoland,
Namib-Naukluft,...).
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Die Giraffe ist das grösste Säugetier auf der Welt.
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Der Vogel Strauss ist der gröste Vogel der Welt, kann aber nicht fliegen.
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Kampfadler, Schwingen ausgebreitet ca. 195-260 cm.
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Riesentrappe (13-24 kg)
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Gackeltrappe (500-800 gr)
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Die Siedelweber leben in grossen Kolonien
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Weissbürzel Singhabicht
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Erdhörnchen
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Südlich von Outjo campen wir auf einem Platz, mitten in der Natur.
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Erongo - Berge
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In
dieser Gegend waren wir schon mal mit unserem Mietauto. Wir sind auf
einem anderen Camp (Es gehört auch der Familie Rust). Da wir 2 Tage
bleiben, packen wir unserer Velos aus und unternehmen eine kleine Tour.
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Freitag den 5. März beenden wir unsere kleine Rundfahrt durch den Norden Namibias in Swakopmund. Nach rund 6 Wochen unterwegs mit Astrid und Rolf.
Da wird erst mal unser Toyota von Sand, Salz und anderem Schmutz befreit. Danach gehts zu Stefan, von Namib Campers, um einige kleine Verbesserungen zu erledigen.
Das wird, wie immer, sofort erledigt! Einige Kleinigkeiten zum
"Grillen" werden auch noch eingekauft. In Swakopmund findest du alles!
Am Abend laden wir unsere beiden Freunde (Astrid und Rolf) in einem
guten Restaurant zum Essen ein. Als kleines Dankeschön für die letzten
unvergesslichen Wochen, die wir zusammen verbringen durften. Wir haben
ihnen vor einiger Zeit Westafrika (Togo, Benin, Marroko, Mauretanien
etc.) gezeigt, und nun haben sie uns durch einen Teil von Südafrika
geführt.
Astrid hat ein Reisebüro, spezialisiert für den Süden von Afrika. Wenn
jemand Interesse an einer Reise à la carte hat, dann bitte melden.
Siehe: inkosana.ch
| Reiseservice, oder bei uns.
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Montagmorgen
fahren wir zusammen nach Walvis Bay um unsere Visa zu verlängern. Bei
der Einreise bekommt man 90 Tage. Nach 3 Stunden ist alles erledigt,
die Verlängerung ist im Pass!
Mittwoch 9.März
fahren wir zusammen in Richtung Süden. Da Gina und Lori für 3 Wochen
nach Namibia kommen, haben wir mit ihnen auf einem Camp in der Nähe von
Sossusvlei abgemacht. Astrid und Rolf sind auch noch ein paar Tage mit
uns unterwegs, dann müssen sie retour nach Windhoek (Auto einstellen,
PCR Test usw.) und retour in die Schweiz.
Das war der 4. Teil, und der 5. Teil ist dann mit Gina und Lori, Sossusvlei, Etosha,
Oued Huab, ...
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Durchfahrt beim südlichen Wendekreis (Tropic du Capricorne) mit Astrid und Rolf.
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