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Afrika 2019-2020
Abfahrt am 1. Dezember 2019

3. Teil
Mauritanien
vom 05.01. bis 15.01.2020
Lac Atar, Tidjikja, Négapass, Kiffa, Soufapass, Kaédi, Diama

Wir wussten nicht, dass es einen kleinen See gibt in der Nähe von Atar. Ein deutsches Paar, dass im Camping Bab Sahara seit 3 Wochen auf Ersatzteile wartet, hat uns den Tipp gegeben. Etwa 15 Kilometer südlich von Atar führt eine kleine Piste in ein Tal, dann zum See. 4x4 empfehlenswert!


Tolle Aussicht von der Passhöhe.

Angekommen und "verdammt" schon eingesandet! Aber nicht schlimm, ohne Sandbleche auspacken gehts zum Standplatz!


Früher war da mal ein Dorf mit Palmenhain. Wurde mal kurz geflutet! Wir verbringen eine ruhige Nacht am See.




Danach fahren wir nach Terjit und weiter in Richtung Tidjikja auf der neuen Strasse.


Nach etwa 60 Kilometern, dieser schöne Erg direkt vor uns. Besser nicht mit dem Fahrzeug reingondeln!!!
Diese neue Strasse haben wir bereits 2018 mit den KTM`s befahren. Damals fehlte noch ein Teilstück, heute ist alles fertig. Der Kampf gegen den Sand ist, wie damals auch schon, in vollem Gange! Da es in den letzten Tagen sehr windig war, ist die Strasse voll mit "Dünen"! Gut wenn man einen 4x4 hat! Die "Umfahrungen" sind immer sehr "abwechslungsreich"! Besser Auskundschaften und dann erst reinfahren!




Auf halbem Weg, verlassen wir die Strasse und suchen einen schönen Platz zum Schlafen. Langsamm rollen wir durch den harten Sand, immer ein Plätzchen suchend, und hoppla, der Sand wird weich! Langsam, weicher Sand und "genügend"  Reifendruck = ende Gelände! Endlich können wir unsere Sandbleche zum ersten Mal einsetzen! Ha ha!
Und das gleich 2 Mal!!! Funktioniert sehr gut!!! Bier gibt`s dann anschliessend!


Ist doch ein schönes Plätzchen und der Sand ist auch hart! Gute Nacht!


Das kleine Dorf Rachid, kurz vor Tidjikja.


Tidjikja


In Tidjikja wird auf dem Markt noch eingekauft. Parklplatz mitten auf dem Platz.
Eine Strasse zum Markt.
Flugplatz von Tidjikja. Hier war im Jahre 1998 das Fahrerlager der Rallye Paris - Dakar. Isabelle war um 5 Uhr morgens eingetroffen, mit defekter Zylinderkopfdichtung an der KTM, und 750 Kilometern durch Dünen von Nema nach Tichit und Tidjika!!!
Weiter um 7 Uhr, ohne Reparatur an der KTM! War eine Marathonankunft ohne Assistance! Merde...........!
 
In Atar, auf dem Campingplatz Bab Sahara, haben wir eine nettes französisches Paar (Betty und Serge) kennengelernt. Da wir die Piste über den Négapass möglichst nicht alleine fahren wollen und die Beiden die gleiche Route planen, beschliessen wir, zusammen zu fahren.Wir treffen uns im Campement in Tidjikja.
Diese Piste haben wir mit den KTM`s schon mehrfach befahren.
Gleich zu Beginn ein paar schwierige Passagen, aber es geht munter weiter. Zu unserer Überraschung einfacher als gedacht! Unser Toyota bügelt alles nieder! Geile Kiste!
Die Piste ist oft mit Sand zugedeckt. Sehr schön zum Fahren. Zeitweise muss man die Piste ein wenig suchen.
La guelta d'El Gehddya
Wir halten beim "guelta aux crocodiles sacrés", ungefähr 30 Kilometer vor dem Négapass. Endlich sehen wir einmal ein Krokodil ausserhalb dem Wasser. Es liegt da faul auf einem Felsen.
Sie ernähren sich von Fischen und (laut einem Einheimischen) auch von wilden Eseln die Wasser trinken wollen. Na ja, tönt interessant! Wenn es dann kein Wasser mehr hat, verkriechen sie sich im Sand oder Schlamm und warten auf bessere Zeiten.......!
Kurz danach wird ein Lagerplatz gesucht und auch gefunden. Die letzten Weinreserven werden hier beim Apéro freundschaftlich geteilt! Wir sind ja in Mauretanien!


Négapass


Anfang des Passes. Zum Glück geht es bergab!
2018 sind wir mit den KTM`s den Pass hochgefahren! Etwas schwieriger, aber auch gut machbar. Am Besten ohne anzuhalten, denn Anfahren im tiefen Sand ist "Scheisse"!


Die Umgebung ist traumhaft. Isabelle will immer anhalten und Fotos machen!


Ab durch ein Oued....... die Farben des Sandes wechseln ständig.




Wir versuchen auf der Piste zu bleiben, aber es ist nicht immer einfach der Spur zu folgen.





Serge sandet sich am gleichen Platz ein, wo wir im 2018 mit den KTM`s auch ein paar Probleme hatten! Eine Passage quer durch weichen Sand und aufwärts!
Wir warten ein bisschen weiter vorne, da ist der Sand wieder etwas härter. Ein paar Meter neben der Piste ist gleich eine Klippe zum Oued. Laut unserem Freund Denis (SudRando) gibt es hier Affen. Leider sehen wir keine, ausser die zwei oben.......!


Das Gröbste ist nun hinter uns, denken wir, aber hoppla......! Ein Dünenpassage von ungefähr 500 Metern mit 2 schönen Mulden (aus denen kommst du nicht mehr raus!) und viel weicher Sand. Scheisse, da fahr ich nicht direkt rein! Jeder sucht eine Alternative und macht sich auf den Weg. In der näherenn Umgebung nichts besseres! Inzwischen kommt uns ein Einheimischer mit einem Hilux entgegen. Auch er braucht ein paar Anläufe, kommt aber mehr oder weniger gut durch. Hat ja auch ein paar Kilo weiniger im Gepäck! Wir "untersuchen" seine Spur und kommen zum Entschluss: "Das sollte auch für uns machbar sein"!  Die Düne wird  mit den Schaufeln noch etwas "angepasst" und los gehts.  Ich mach mal den Anfang und setz mich hinters Steuer. Reifendruck ist ok, 4x4 aktiv, also los. Es wird mal richtig aufs Gaspedal getreten (mit dem Messer zwischen den Zähnen!) und dann der Spur gefolgt. Das geht ja einfach, ohne Probleme stehe ich auf der anderen Seite der Dünen. Kurz darauf kommt auch schon Sege geflogen, auch ohne Probleme! Rund 1,5 Stunden haben wir für diese Passage gebraucht.  Na ja, immer noch besser als die Karre im Loch versenken und dann irgendwie versuchen das Teil uzu Bergen. Serge hätte eine Seilwinde, aber so ist angenehmer!


BRAVO, unsere Mädels sind zufrieden mit uns! Das ist ja die Hauptsache!!!
Danach entlang der Piste zum Dorf Néga. Sehr schön und ohne weitere Herausforderungen.


Im Tal angekommen, nicht weit von Néga entfernt. Es bleiben noch etwa 70 Kilometer Piste bis nach Kiffa.


Da wir genug Zeit haben und nicht auf der Flucht sind (!),  suchen wir uns einen schönen Platz am Rand der Dünen. Isabelle lässt noch die Drohne vom Anker und überfliegt unser Lager weiträumig. Wir hätten gerne die Fahrt über den Négapass gefilmt, aber der Wind war zu stark. Das nächste Mal, vielleicht!






Je näher wir Kiffa kommen, desto mehr Viehherden und Nomaden sehen wir.




Tiertransport im Pickup! 2 Kühe und ein paar Schafe.

Kiffa





Seit Tidjika haben wir 2 Fahrzeuge gesehen und jetzt in Kiffa stehen wir im Stau! Bis wir die paar Meter durch sind, vergeht eine gute halbe Stunde. Die spinnen die Mauretanier! Bei der Tanke wird noch Diesel aufgefüllt und dann ab in die Auberge. Eine warme Dusche ist doch nicht schlecht!


Hier lernen wir einen pensionierten, sehr sympatischen Mauretanier kennen. Er kennt viele biologischen Produkte seiner Heimat. Er nimmt uns mit in seinen Garten und zeigt seine Pflanzen und Bäume welche gut für unsere Gesundheit sind. Wie z.B corossolier, le jujubier et le Moringa (photo).

Auf dem Weg dahin, kommen wir auch am neuen Fussballstadion vorbei.

Piste Kiffa - MBout, Kaedi


Da wir alle in die Gleiche Richtung wollen, beschliessen wir, die Strecke gemeinsam weiterzufahren. Funktioniert sehr gut mit Betty und Serge.
Wir kennen die Piste nach MBout von 2018, nur in der anderen Richtung. Sie ist sehr schön, aber in schlechtem Zustand. Hoffentlich gibt es da keine Probleme mit unseren grossen Kisten.


Erste sandige Steigung, danach ein paar hohe, steinige Treppenpassagen und wir sind schon oben. Isabelle ist am Steuer und zögert erst, aber unser Toyota tuckert im L4 mit Standgas über alles einfach drüber!!! Der geht die glatten Wände hoch! Na ja, aber fast! Serge fährt mehr rechts, aber auch ohne Probleme. Auf den Fotos sieht das nach gar nichts aus. Aber wenn man mit der Karre davor steht!!!

Die Esten baobabs chacal ou rose du désert (Adenium).

Durch ein kleines Oued.

Am Soufapass finden wir wieder einmal ein tolles Plätzchen für die Nacht. Betty macht leckere Crêpes !! Miam...


Auf der Passhöhe müssen wir auf den Gendarmen, der die Barriere öffnet, warten. Er hat einen lockeren Job, haben wir doch nur 3 Fahrzeuge unterwegs getroffen.



Noch ein kleines Problemchen für Serge in einem tiefsandigen Oued. Dank der Elektronik in den neuen Fahrzeugen bleiben diese mal öfters im Sand stecken!!! Immer wenn er einsandet, ist die Elekrtronik das Problem! Serge will gasgeben, aber der Elekronikmist will bremsen!!! usw.
Unser LandCruiser (HZJ 79)  macht das schon besser. Da ist nur im Radio elektronik verbaut!!!




Da brauchts keinen Kommentar !

Ab MBout gehts auf der Strasse weiter in Richtung Kaédi, Bogué und Rosso. Kurz vor Rosso nehmen wir eine kleine Piste und suchen ein nettes Schlafplätzchen.
Metzgerei unterwegs, alles nach EU - Norm 0815. Kühlung, Sauberkeit etc. Stadtzentrum von Rosso
Nach Rosso fahren wir über den Damm bis Diama.



Wir fahren da mal kurz rechts ran um ein paar Fotos zu schiessen und dann beim wegfahren.......! Das haben wir dann auch mal getestet!!! "Schlammbleche?



Hier im Diawling Nationalpark hat es wie immer viele Tiere zu beobachten. Isabelle ist in ihrem Element. Halt hier, halt dort usw.! 



Ein Eselleben

In  Mauretanien gibt es viele Esel, auch solche die wild und in Freiheit leben.
Diejenigen die für die Arbeit dressiert sind, haben ein schweres Leben.....














Seit wir in Südalgerien abgefahren sind, sehen wir jeden Tag den "gleichen" Vogel. Am Morgen, am Nachmittag und am Abend. Die heissen: traquets à tête blanche (auf dem Foto ein Junger) Ich glaube der verfolgt uns! Hier wird nix übersetzt!
Depuis le Sud d'Atar, on a vu régulièrement des groupes de cratéropes fauves. Elles apprécient boire l'eau de notre écoulement.




Folg: 4. Teil, Senegal







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