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Afrika 2022-2023
Vom 13. Oktober 2022 bis 14. Februar 2023


4. Teil - retour Namibia

Kalahari, Gamsberg, Damaraland, Swakopmund
Vom 13. Januar bis 14. Februar 2023 


Ungefähr 50 Kilometer nach der Grenze von Botswana, Mata Mata, sind wir auf einem Campsite der Ranch Terra Rouge. Hier waren wir letztes Jahr schon einmal und es hat uns sehr gut gefallen. Unsere französischen Freunde Betty & Serge sind auch noch mit uns unterwegs. Wir bleiben 2 Nächte.


Eichhörnchen und Vögel sind schnell zur Stelle wenn es Wasser gibt. Die Meerkatzen beobachten uns lieber aus einiger Entfernung.

Rehoboth - Lake Oanob resort



Wir kommen am Montag an und bleiben bis Freitag an diesem schönen Stausee von Oanob. Unter der Woche ist es sehr ruhig, nur die Wochenenden sind, je nach Wetter, von den Bewohnern Windhoeks bevölkert. Lake Oanob ist nur rund 100 Km von Windhoek entfernt.


Wir haben eine schöne Terrasse, nur für uns, und einen direkten Zugang zum See. Das geniessen wir mehrmals täglich, eine kleine Runde im warmen Wasser.
Ich gehe jeden Tag vor dem Frühstück ins Wasser. Einfach genial.
Da wir in der Regensaison sind, gibt es fast jeden Abend ein Gewitter. Da rumpelt es schon manchmal gewaltig!

Kalahari - Ferme von Arno und Ordi



Endlich die Kalahariwüste, wie man sich diese vorstellt. Sand, Dünen und Akazienbäume. Welch wunderschöner Platz.
Unser Freund Arno (aus Rundu) besitzt diese Familienfarm, ein rieseiges Gelände in der Region Rehoboth. Hier bleiben wir 4 Nächte, einfach himmlisch!
Ordi, der Bruder von Arno, betreut uns sehr freundschaftlich. Leider konnte Arno nicht dabeisein.


Auf einer roten Düne sind 2 fast identische Häuser. Eines für Ordi und eines für die Gäste. Wir schlafen natürlich in unseren Fahrzeugen und haben eine tolle Aussicht auf das riesige Gelände. Wir können das kleine Pool, die Duschen, Toiletten, Terrasse etc. benutzen.


Wunderbare Terrasse !
Aussicht vom Sche...haus ! Da bleibt man schon mal etwas länger sitzen!

Von unserer Düne können wir viele Wildtiere beobachten. Isabelle und Serge installieren ihre Nachtsichtkameras und können Wildkatzen, Elands, Springbock, Uhus und vieles mehr filmen und fotografieren. Der Film ist demnächst verfügbar.

Der traditionelle "braii" mit Rinsfilet. Sehr lecker! Mit Ordi geht es jeden Abend auf eine kleine Safari. Immer auf dem eigenen Gelände! Das Auto ist ein alter International aus den 60 igern. Geiles Teil, läuft einwandfrei!




WIe immer gibt es unterwegs einen Apèro. Tafel Lager (Bier) darf natürlich nicht fehlen! Es hat immer genügend an Bord!


Diese 2 kleinen Schildkröten finden wir mitten auf der Piste. Viel grössere haben wir auch gesehen.

Zwei Eland überquert die Piste kurz vor uns. Sie überspringen auch locker den Zaun mit 1,2 m Höhe!
Giraffen sind auch noch irgendwo unterwegs, leider haben wir sie nicht gefunden.

Das Dach dieses Beobachtungsturms ist komplet von einem Vogelnest bedeckt (Webervogel).

Nach 4 wunderbaren Tagen auf der Farm geht unsere Reise weiter. Ordi kehrt nach Windhoek zurück, er hat da eine Firma für Klimaanlagen.


Gamsberg

Schöner Ort mitten in den Bergen. Das Camp ist auf rund 1850 m/üM.






Nach dem Gamsbergpass, fahren wir in Richtung Walvis Bay und Swakopmund, auf der grossen Piste C14. Wellblech ist angesagt, es rumpelt in der Kiste!
Eine kleine Pause in der schattigen Grotte unterwegs.

In Swakopmund bleiben wir 2 Nächte, nur um wieder einmal Wäsche zu waschen.
Hier wird nicht, wie üblich von Hand gewaschen, nein, wir bringen sie zur Laundry.
Es wird noch etwas Futter und Bier eingekauft und weiter gehts.

Dem Meer entlang, fahren wir auf der grossen Piste bis Cape Cross. Eigentlich wollen wir die Seelöwen besuchen, aber die Eintrittspreise sind gegnüber vor 2 Jahren richtig explodiert! Ausserdem, haben wir etliche Berichte von enttäuschten Touristen gelesen, dass das Gelände stark verschmutzt ist . Wir waren 2021 schon einmal da, es hat richtig gestunken von den kleinen, toten Seelöwenbabys. Muss man nicht sehen.

Einige Schiffwracks sieht man entlang der Piste.


Kurz nach Cape Cross fahren wir in Richtung Messum Crater.
Die Umgebung ist hier auch aussergewöhnlich.
Letztes Jahr sind wir die Piste umgekehrt gefahren, und haben uns gefragt, ob es möglich ist, die beiden steilen Passagen zu fahren. Runter war kein Problem! Und tatsächlich, wir bleiben mitten in der Steigung im Sand stecken. So ein Sche...! Also rückwärts und die Umfahrung nehmen! Druckreduzierung auf 1,5 hat nichts genutzt, es ist einfach zu steil und der Sand ist zu tief für unsere schweren LandCruiser.



Nachdem wir das Oued Ugab passiert haben, attakieren wir eine grosse Steigung, die uns aus dem Oued führt. Da sind wir schon mal durch, aber nun ist die Piste total am Ars..! Ein starkes Gewitter hat die Piste "umgebaut"! Untersetzung rein, ganz langsam fahren, und wir sind oben.


Im Damaraland.


Aussicht zum "Land Cruiser Hill". Dieser Hill wird auch jedes Jahr schlechter zu befahren.
Wir sind da schon 2 mal runter gefahren, aber noch nie rauf! Ganz langsam fahren wir hoch, zeitweise nur mit 3 Rädern am Boden. Aber es geht problemlos.
Gleich nebenan gibt es noch eine Passage mit viel Sand. Im 3. Anlauf und mit dem Einsatz aller 130 Pferde, geht es bis ganz nach oben! Volle Kanne, sonst gehts nicht!


Einer unserer bevorzugten Plätze in der Nähe vom Oued Huab.


Der "Vermieter" der Grotte, eine Dassieratte (rat dassie oder rat de roche) besucht uns regelmässig. Wunderfitzig und nicht sehr scheu, klettert sie auch auf die Stühle.


Einmal mehr, haben wir das Glück, Wüstenelefanten zu beobachten. Und diesmal hat es richtig viele unterwegs. 2 Gruppen, eine mit 6 männlichen Fantis plus 2 Jungen, und eine mit 7 weiblichen Fantis plus 2 Kleinen.


Wir folgen dem Oued Huab einige Kilometer. Die Ungebung ist sehr abwechslungsreich.


Wir treffen noch auf Wasser....... also zurück, da gibt es kein Weiterkommen




Auf dem Rückweg treffen wir nochmals auf die 2 Gruppen Wüstenelefanten. Danach fahren wir zum Dorf welches wir bereits gut kennen. Es werden einige Kleider abgegeben und Souvenirs gekauft.

Danach ist es leider Zeit, Abschied von unseren Freunden Betty & Sege zu nehmen. Sie fahren weiter in Richtung Norden und haben noch einen Monat Zeit, wir kehren nach Swakopmund zurück. Waschen, Auto putzen, Service machen etc. Wir haben 2 tolle Monate zusammen verbracht, viel erlebt und manchen Apèro zusammen gehabt. Sniff...., die Zeit vergeht zu schnell!


Tolles Nachtlager in der Nähe von Spitzkoppe.
Erongoberge


Swakopmund
Das Ende naht, alles ist gewaschen und geputzt. Der LandCruiser war einen ganzen Tag im Servie bei Thimo, alles ist erledigt. In den 4 Monaten sind wir rund 14000 km gefahren. Namibia, Angola, Botswana und ein bisschen Südafrika,
Wir geniessen die vielen und guten Restaurants in Swakob. Dazu hatten wir in den vergangenen Monaten selten die Gelegenheit.
Auf dem Foto rechts, gibt es leckere Sushi direkt am Meer.


Wie jedes Jahr, letztes Nachtessen am Pier in Swakob.


Unser LandCruiser hat jetzt ein paar Monate Ruhe von uns! Wir gönnen es ihm!
Am 14.02. (Valentinstag) fliegen wir über Doha zurück in die Schweiz.
Wieso im Februar schon retour? Wir wollen noch ein paar Wochen Motorradfahren in Marokko!!!












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