Afrika 2021-2022 Ankunft am 27. Oktober 2021
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1. Teil Namibia
Windhoek, Khaudum National Park, Bande de Caprivi, Katima Mulilo Vom 27. October bis 13. November 2021 |
Wir
landen am Mittwoch 27. Oktober in Windhoek, Namibia. Nach Geldwechsel,
kaufen einer SIM - Karte, für Telefon und Internet, holt uns Manfred am
Flugplatz ab. Er bringt uns direkt zu unserem Toyota. Alles noch da.
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Das
"Autolager" von Manfred (mit ca. 120 Fahrzeugen) liegt auf halbem Weg
vom Flugplatz nach Windhoek. Hier war unser Toyota die letzten 6 Monate
abgestellt. Unser Schmuckstück steht unversehrt, leicht verstaubt vor
uns. Uff!!!
Na ja, nur starten will er nicht so richtig. Batterie nicht geladen!
Eigentlich war abgemacht, einmal im Monat diese zu laden, aber Manfred
erklärt uns, er habe Probleme mit seinem Personal gehabt. Aber mit
Hilfe einer Starterbatterie springt der Motor auf Anhieb an. Kleine
Wäsche und los gehts.
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Nachdem wir uns mit dem nötigsten Essen und Trinken eingedeckt haben, fahren wir zum Urban camp nach
Windhoek. Auch unsere E-Biks werden getestet! Alles ok.
Nach 2 Nächten starten wir in Richtung Norden.
Freitag, bevor wir Windhoek verlassen, wird nochmals richtig
eingekauft. Das muss dann für rund eine Woche reichen, also wird viel
Windhoek Draft (Bier) gebunkert!
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Über kleine Pisten geht es nördlich, in Richtung Khaudum NP.
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Nach 2 Tagen erreichen wir Tsumkwe, ein kleines Dorf rund 50 Kilometer vor dem Eingang zum Khaudum NP. Ein kleiner, charmanter Camping (Tuscin camp).
Wir bleiben 2 Tage. Wie immer sind wir ganz alleine. Es ist recht warm,
aber im Schatten mit einem kühlen Bier, lässt es sich aushalten!
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Bei
unserer kleinen Entdeckungstour wollen wir eigentlich bis zum
Naye-Nayesee. Aber hoppla, es gibt noch viel Wasser von der letzten
Regensaison. Die ist seit ende Mai vorbei!Den Vögeln (Glanzklaffschnabel) gefällt es aber sehr gut. Wir wollen weiter fahren, doch alleine ist es uns zu gefählich. Also retour zum Camp.
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Im Frühling ist die Natur wunderschön, es grünt und blüht überall.
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Fürs Mittagessen suchen wir uns einen Platz im Schatten. Hier ein Baobab (Affenbrotbaum). Passt doch!
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Khaudum National Park
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Da
es im Moment keine Übernachtungsmöglichkeit (im Süden des Parks) gibt,
fahren wir für eine kleine Tour in den Park. An der ersten Wasserstelle
(Tsoana Fontaine) treffen wir auf eine Giraffe und den ersten Fanti.
Wildschweine kommen auch zum Schlammbaden, es ist nie langweilig. Um
18.00 müssen wir aber aus dem Park raus sein. Allez hopp!
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Da es, wie gesagt, keine Möglichkeit zum Übernachten gibt (das neue Camp Sigereti ist gebaut, aber noch nicht offen), schlafen wir einfach vor dem Eingang zum NP. Kein Problem da nix Verkehr.
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Es
ist 06.30, der Park öffnet seine Tore. Wir sind bereit und los gehts.
Der Ranger informiert uns noch, dass wir heute die Einzigen im Park
sind! Also aufpassen!
Schakal, Wasserbockantilope erwarten uns gleich am Anfang.
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An
der Wasserstelle Omuramba gibt es dann erst mal Frühstück. Sehr schöner
Platz zum Verweilen. Aber nichts passiert, null Viecher! Als Isabelle
sich um den Abwasch kümmert, rufe ich ihr zu "hallo, do chunnt glaub e
Leopard"! Sie meint ich scherze (!!!), aber da füllt sich tatsächlich
ein Leo den Bauch mit Wasser !
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Quelle
chance ! Ein Leopard kommt um zu trinken, unglaublich! Quelle
beauté, quelle élégance ! Wouahou... Unser erster Leo.
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Danach
geht es weiter, ab jetzt ist die Piste sehr sandig. Da versperrt uns
auch schon ein Fanti mit Nachwuchs den Weg! Wir warten ab, bis sich die
Beiden nach rechts verziehen. Kurz darauf kreuzen sie schon wieder
unseren Weg. Wir sind ja nicht in Eile, also abwarten. Fanti mit
Nachwuchs wandert auf die linke Seite und dann ab in den Busch. Wir
können weiterfahren.
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An der Wasserstelle Dussi, danach Tori Kora können wir mehrere Fantis beobachten. Geduscht wird auch gleich. Es isch halt scho warm!
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Kudu und Oryx sind auch unterwegs.
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Vom Aussichtspunkt Leupan
treffen wir auf eine Herde Elefanten. Bis jetzt haben wir nur einige
junge männliche Einzelgänger gesehen oder die Mama mit dem Nachwuchs.
Rund 50 Tiere tummeln sich im oder ums Wasserbecken. Im Park sind
normalerweise rund 2 - 3000 Fantis unterwegs. Später erfahren wir, dass
dieses Jahr rund 4000 unterwegs sind. Das ist etwas zuviel und es gibt
Probleme....... Wenn man weiss, das ein Elefant rund 100 - 200 Liter
Wasser am Tag trinkt.
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Wir
bleiben mehr als 2 Stunden vor Ort. Es ist ein kommen und gehen.
Manchmal sind es nur die Jungen, manchmal nur die weiblichen Fantis.
Aber alles ist hierarchisch (oder so) geregelt. Isabell liesst im
Moment gerade ein Buch darüber.
Ausserdem können wir eh nicht weg, eine Gruppe Fantis liegt faul auf
unserer Piste! Wir würden ja gerne im Park übernachten, aber um 18.00
müssen wir draussen sein. Es gibt nur noch einen Ausweg, über
eine Piste mit tiefem Sand. Also hopp, in Richtung Norden.
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Kurz vor dem Ausgang im Norden, treffen wir nochmals auf eine Gruppe männlicher Elefanten.
Es ist etwa 17.45, als wir den NP, rund 80 km vom Südeingang, verlassen. Der Ranger bestätigt uns, wir waren die Einzigen.
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Die
Piste nach dem Park ist auch nicht besser als die im Park! Tiefsand und
tiefe Spurrinnen. Es geht durch den Busch und unser Toyota passt genau
zwischen den Bäumen durch. Wir finden etwas abseits ein ruhiges
Plätzchen für die Nacht. Das Wasser für die Dusche ist schon fast zu
warm! Es ist richtig warm hier. Aber trotzdem, eine Dusche in der
Dämmerung ist nicht schlecht!
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Am
nächsten Tag, erreichen wir den Okawangofluss. Bei Helene und Arno
waren wir im Februar bereits einmal. Welch ein Unterschied zu den
sandigen, trockenen Pisten im NP. Hier Campen wir im grünen Gras. Wir
wollen rund 2 Tage da bleiben, bevor es in Richtung Sambia geht.
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Eine kleine Wäsche ist angesagt.
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Wir sind am Fluss Okawango.
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Obwohl
es Hippos und Krokos gibt, baden und fischen die jungen Angolaner
im Wasser. Auf der kleinen Insel im Wasser wird Fussball
gespielt. Wer verliert, muss den Ball holen!
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Mit Arnos Hilfe werden gleich ein paar Problemchen erledigt!
-
er hat die Lösung um unserer Gasflaschen (aus Marokko) zu füllen. In
Windhoek wollte da keiner ran. Die leere Gasflasche in den Tiefkühler,
die Volle in die Sonne. Dann mit Hilfe von Adaptern (mitgebracht aus CH
und organisiert in Rundu) wird dann umgefüllt. Funktioniert perfekt,
beide Flaschen sind voll!
Die SUVA würde Freudensprünge machen!
- ich habe bereits in Windhoek festgestellt, dann unsere
Batterien über die Solarpanels für die Kabine nicht mehr richtig
geladen werden. Da ist ein grösseres Problem! Im Kühlschrank lagert
Bier! Es wird gemessen und getestet. Ergebnis: 2 Panels sind am A....!
Arno und ich ins Auto und ab nach Rundu. Da wird auf die Schnelle ein
neues 160 Watt Panel gekauft. Das macht 1200 ND, ungefähr 65 Euro!
Schnäppchen! Und es funktioniert!
- ausserdem ist wohl bei der letzten Motorwäsche ein wenig Wasser
ins Trennrelais von Starter- zu Kabinenbatterie gekommen. Also auch
hinüber! Hatte dann 6 Monate Zeit zum rosten! Arno hat dann einen
manuellen Umschalter organisiert. Perfekt.
MERCI Arno !
Schlussendlich sind wir dann 5 Tage bei Helene und Arno geblieben.,
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Damit das Solarpanel nicht zu heiss wird, bohre ich ein paar Löcher in den Alurahmen.
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Panel wird dann aufs Dach geklebt. Nach 24 Stunden ist alles trocken und fest.
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Am Sonntag fahren wir auf die neue Ranch von Arno. Sie ist ein paar Kilometer entfernt vom Camp. Wasserleitung wird installiert.
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Am Montag geht es dann aber in Richtung bande de Caprivi. Ab jetzt sind Wassermelonen angesagt.
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Unsere bestellten Pneus kommen!
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Mahango Core Area
Hier waren wir im Februar bereits mit Astrid und Rolf. Es hat uns so gut gefallen, also noch einmal für einen kleinen Abstecher.
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Im Februar haben wir keine Fantis getroffen. Jetzt, beim ersten Wasserloch bereits eine ganze Bande.
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Viel Zebras
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und Wildschweine.
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Verschieden Antilopen - ici un
cobe de Lechwe |
Cobe ellipsiprymnus ou à
croissant (Waterbuck)
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Grosse Kudus.
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Viele kleine Impalas.
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Tsessebe ou Sassabi
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Zu unserer Überraschung sehen wir keine einzige Giraffe. Im Februar gab es diese massenhaft. Schade!
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Popa Falls
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Die Nacht verbringen wir im White Sand Camp à
Popa Falls.
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Buffalo Core Area
Auch hier sind wir bereits zum 2 Mal. Einfach schön.
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Frühstück am Okawango, gleich neben den Hippos. |

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Wir sehen viele Wasserbüffel und Hippos.
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Und Eichhörnchen.
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Bei der Ausfahrt vom Park, treffen wir neben der Strasse B8 auf 2 (vermutlich ein Päärchen) Geparden. Welches Glück!
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Sie
versuchen ohne Stress die Strasse zu überqueren. Wir machen
rechtsumkehrt und beobachten das Duo. Etwa eine Viertelstunde
beobachten wir die zwei. Aber dann sind sie weg, ab in den Busch.
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Kwando Core Area
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Im Nambwa campsite,
belegen wir den gleichen Platz wie im Februar. Auf
dem Plateau lässt sich herrlich Biertrinken! In der Nacht wandern
Hippos ums Auto und am Morgen leeren die Affen alle Mistkübel. Da ist
was los im Busch!
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Im Park treffen wir auf einige Tiere, Tüpfelhyänen, Giraffen, Antilopen usw.
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Horseshoe viewpoint
- dieser Aussichtspunkt hat die Form eines Pferdehufes und ist bekannt für viele Elefanten. |
Da
wir das letzte Mal jedoch keine Elefanten gesehen haben, wollten wir
dies jetzt nachholen. Laut den Rangern sollten so zwischen 15. und
16.00 die Elefanten vorbeikommen.
Wir installieren uns auf dem Aussichtsturm und warten der Dinge die da
kommen. Eine Gruppe Babouins (Affen) verkürzt uns die Wartezeit. Es
wird langsam dunkel und nix Fanti! Wir verlassen dan Platz um nicht im
Dunkeln zu fahren. War nichts, vielleichtdas nächste Mal. Inch Allah!
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Am nächsten Morgen verlassen wir den Park und fahren entlang dem Fluss. Viele Vögel sind unterwegs, wie die 2 im Auto!!!
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Guêpiers écarlate (keine Ahnung!)
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Jabiru d'Afrique (Storch)
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Leopardenschildkröte
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Donnerstag 11 November sind wir in Katima
Mulilo,
unser letztes Ziel in Namibia. 2 Nächte verbringen wir auf einem Camp
am Zambezifluss. Zeit zum Einkaufen und den PCR Test zu machen.
Es geht nach Sambia, keine Ahnung was uns erwartet!
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Gute Adresse für den PCR Test in Katima Mulilo.
Formular ausfüllen, 700 NAD (40 Euro) bezahlen, den Test machen
(wahlweise Nase oder Rachen) und in weniger als 24 Stunden ist das
Resultat da. Muss abgeholt werden und ist auch als Mail verfügbar.
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Samstagnachmittag, unser PCR Test ist da. Negativ, also ab nach Sambia zu neuen Abenteuern!
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