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Afrika 2018


3. Teil, Marokko : eine Woche im 4x4 mit Esther und Christian, dann Merzouga - Agadir - Atlantikküste - Spanien - Frankreich
Vom 02.02.2018 bis 06.04.2018

Seit Dakhla sind wir langsam der Küste entlang ins Paradis Nomad (Agadir) gefahren.

  • Tour im 4x4 mit Esther und Christian
Einige Tage später stehen wir am Flugplatz Menara in Marrakech. Unsere Nunninger Freunde Esther und Christian kommen aus der Schweiz für eine Woche. Wir haben einen 4x4 gemietet und starten in Richtung Süden. Ausser ein paar Tagen in Marrakech ist den beiden Marroko noch völlig unbekannt.


Erste Übernachtung auf dem Tizi-n-Test in einer kleinen, sympatischen Auberge. Es ist recht kühl, aber beim Cheminée ist es recht gemütlich. 
Tolle Aussicht vom Pass. Es hat noch Schneereste, hat es doch vor einer Woche noch geschneit!

Strasse vom vom Tizi-n-Test in Richtung Taroudant.
Wir zeigen den Beiden die schönsten Plätze auf dem Weg nach Süden. Hier das Vallée d'Aguinane (nach Taliouine, Piste in Richtung Tissint).
Durch dieses Tal sind wir schnell aus dem Atlasgebirge.










Nach einem langen Tag im Auto sind wir müde und schlafen in der Auberge Kasbah de Tissint, ganz in der Nähe des kleinen Wasserfalls. Hier gibt es auch kühles Bier!










Zwischen Foum-Zguid und Zagora gibt es schöne Plätze für ein Pique-nique.
Erster Test für den 4x4. Ein wenig Sand und schon gehts los. Merde. Na ja, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich = Pilot!
In Zagora rasten wir im Hotel la Fibule du Draa, welches Isabelle seit 1990 kennt.
Frühstück am Pool. Es wird langsam wärmer.




Danach fahren wir durchs Draatal. Ein muss für Touris.





Nach Tissint, es wird langsam wärmer, wird das Mittagessen bereits im Schatten der Palmen gegessen.










Nach einer Nacht in Icht (Auberge Borj Biramane) fahren wir in Richtung Tafraoute.

Alte zerfallene Häuser und Neubauten.
Nach einem langen Tag im Staub, ein Bier! Herrlich. Esther und Isabelle bevorzugen
ein kühles Glas Rosé.
Sehr schönes Pool im Hotel Bab Rimal in Foum Zguid, aber für Warmduscher noch ein wenig kühl!


Dem Strand entlang in Richtung Agadir. Aussicht von der Kasbah d'Agadir.


Für das Vallée du Paradis bleibt leider keine Zeit mehr, aber in Aourir kaufen wir noch die leckeren Bananen. Leider ist der Pool auch im Paradis Nomade noch zu kühl. Ja ja, zwei Warmduscher!

Wir verbringen 2 Nächte im Paradis Nomade. Da unser Ducato in Marrakech auf dem Flugplatz steht, schlafen wir zu ersten Mal in einem der schönen Zimmer. Nach 11 Jahren!


Am Abend, Sud Rando ist angekommen inkl. Koch Paul. Er kocht für die ganze Bande eine herrliche Paëlla !! Schmatz !

Die Strecke welche wir im 4x4 mit Esther und Christian gefahren sind.

  • Aller-retour nach Merzouga Erg Chebbi - Marrakech


Nachdem wir unsere Freunde zum Flugplatz begleitet haben, starten wir mit dem Ducato in Richtung Süden. Über den Tizi-n-Tichka gehts nach Ouarzazate. Die Nacht verbringen wir am Stausee.

Immer und immer wieder schöööööön! Auch nach den Dünen von Mauretanien, der Erg Chebbi ist am späten Nachmittag immer spektakulär.
Zuerst Campen wir in den Dünen bei der Auberge la Rose du sable.
Wir wollten eigentlich unsere Freunde Brahim und Ahmed treffen, aber die beiden arbeiten nicht mehr hier. Schade.
Am nächsten Morgen weht der Wind immer stärker. Allez hop, wir laden alles in den Ducato und ab gehts. Das letzte Mal haben wir den Abgang verpasst. Einladen im Sandsturm, = die ganze Hütte voll Sand!
Im Camping l'Océan des dunes gibt es ringsrum eine hohe Mauer, = wenig Sand in der Hütte.
Hier sind wir vom Wind geschützt, dafür mitten in den "Wohnmobilfuzzis"!
Aber der Platz ist praktisch, denn unsere Freundin Zhara wohnt gleich um die Ecke. Wir können sie zu Fuss besuchen. Es gibt die schon traditionelle Pizza berbére.

Ein Ausflug in die Dünen steht auf dem Programm. Wir sind angezogen und bereit, aber die KTM von Isabelle hat andere Pläne! Sie will einfach nicht anspringen. Ich gebe mein Bestes, aber kein Erfolg. Bisher hatten wir keinerlei Probleme mit den Motos. Kurz, der Ausflug fällt in den Sand.
Inzwischen habe ich herausgefunden warum die Kiste nicht oder nur schlecht startet. Zylinderkopfdichtung defekt, = immer Wasser bei der Kerze. Wird repariert.


Wärend ich am Motorrad rummache, ist Isabelle in der Oase unterwegs.

Nach dem Kurzbesuch beim Erg Chebbi fahren wir nach Marrakech zurück. Für eine Woche ist Oberdorf angesagt. Kurz vor Marrakech finden wir zufällig einen schönen Campingplatz. Auberge Manza la Tortue.


Retour aus der Schweiz sind unsere Freunde von Sud Rando auch wieder im Paradis Nomade. Zwischen zwei Touren haben sie eine Woche Pause. Denis macht Service an den Motos und wechselt Pneus für die neuen Kunden. Paul bereitet auch schon wieder was leckeres für die bevohrstehende Reise vor.


Bereits zum 4. Mal hüten wir das Paradis Nomade in Agadir für eine gute Woche. Jacqueline und Robby sind unterwegs mit einer Gruppe für das 4L Défi (alte Renault 4L). Wir essen mit unseren Freunden ein Fondue Suisse. Direktimport aus der Schweiz!
Am nächsten Abend kocht Paul für die ganze Bande. Es gibt Spaghetti mit Calamares vom Markt. Denis ist für die Sauce zuständig und gibt kräftig Knoblauch zu. Zum Glück essen wir im Freien !!! Puhhh.
Jetz weiss i aum worum i e Ranze becho ha!!!


Währen Isabelle sich um die Buchhaltung und Reservationen kümmert, repariere ich so alles was anfällt. Lampen, Türschlösser, Wasserdichtungen etc.



Nach der Arbeit das Vergnügen. Miz-miz will gefüttert und gestreichelt werden. Seit 3 oder 4 Jahren streicht sie hier herum. Noch im letzten Dezember konnte man sie nicht berühren. Jetzt ist sie eine Schmusekatze. Hoffe sie ist nächstes Jahr noch da!


Wie jedes Jahr wird wieder Erdbeerkonfitüre fürs ganze Jahr gekocht. Da Isabelle beschäftigt ist, bleibt das an mir hängen! In der rechten Hand die Kelle, in der linken Hand ein Bier. Es gibt schlimmeres!



  • Kleiner Ausflug mit Denis - Vallée du Paradis








Da Denis mit den Vorbereitungen für die nächste Tour fertig ist, wird es ihm langsam langweilig. Also nichts wie mit den KTM`s in die Berge. Isabelle hat keine Zeit, es gibt viel zu tun im Büro. Trotzdem bereitet sie eine Tour (wird dann aber zur Tortour) für uns vor.





Da es vor zwei Wochen sehr viel geregnet hat, sind die Pisten in sehr schlechtem Zustand. Bereits der erste Teil der Route ist nur mit dem Motorrrad passierbar, nix Auto.
Die Strasse im Vallée du Paradis ist dann aber komplet weggespült. Unpassierbar? Gibt es nicht! Ab ins Wasser, raus aus dem Wasser, Schieben, Stossen, ins Wasser, Steine ins Wasser legen usw. Wir schwitzen und fluchen wie die Spatzen. Es gibt Szenenapplaus von den Zuschauern, alle hoffen das wir "baden"gehen. Nix da, wir erreichen die Strasse ohne "Taucher"! Geil wars !!!





Am Sonntag hat Isabelle einen Spezialauftrag. Sie darf mit Kunden einen Ausflug mit einem 4x4 in die Dünen am Strand machen. Es hätte ein geruhsamer Ausflug werden könne, wenn nur das Telefon nicht immer geläutet hätte.
Nach dem Regen ist alles grün.
Nach dem Pique-nique treffen sie auf eine Kolonie von Waldrappen. Es gibt nur 3 Plätze in Marokko wo man diese Vögel antrifft.
Mehr Infos und Fotos: www.isakurt.ch/Oiseaux-Maroc.html




Donnerstag 22. März sind Jaqueline und Robby mit allen 4L zurück. Total 56 Personen haben nun Hunger und Durst. Die Stimmung ist super, denn allen hat der Parcour gefallen.
Räubergeschichten machen die Runde! Aber keine grossen Probleme mit den alten Renaults 4L.


Nächstes 4L Défi vom 10 bis 18 Oktober 2018.
Info 4L Defi


Am Freitag sind wir bei unserem langjährigen Freund Omar eingeladen. Samira kocht das beste Couscous für uns. Die beiden Kinder Aicha und Atman sind sehr anhänglich und liebenswert. Wir sind immer sehr gerne mit der ganzen Familie zusammen.



  • In Richtung Norden der Atlantikküste entlang - Essaouira - mit Evelyne


Evelyne, die Cousine und Assistentin von Denis (Chef von Sud Rando) ist in Marokko geblieben. Chef Denis ist zurück nach Frankreich um neue Motorräder und Material für die nächste Reise zu holen.
Es ist das erste Mal dass Evelyne alleine in Marokko bleibt.  Wir machen ihr den Vorschlag, gemeinsam nach Essaouira zu reisen. Wir waren vor ein paar Jahren schon mal da, sie noch nie.
Erster Halt am Strand, nördlich von Agadir. Der Toyota ist bereits abgeschlossen, die Schlüssel sind im Auto!??? Oups..... Zum Glück sind alle Fenster fest verschlossen, Diebe haben es schwer!!! Was nun? Wir rufen unseren Freund Omar an. Vielleicht hat er eine Idee. Er kennt so viele Leute, da wird wohl einer ein Auto knacken können!
Pas de problème, eine halbe Stunde später ist er schon da. Mit von der Partie, sein Nachbar. 5 Minuten später ist die Sache gegessen!!! Eine dünne Schnur, ein Schraubenzieher und Zack, die Türe kann geöffnet werden. Gut wenn man Freunde hat.

Eigentlich wollten wir die Nacht ein paar Kilometer nördlich von Tamri verbringen. Da ist der Brutplatz der Waldrappen. Aber der Wind bläst zu stark, draussen sitzen nicht möglich. Nichts wie weg!


Im Camping von Cap Imssouane ist es fast windstill. Das Dorf Imssouane in der Dämmerung.


Die Küste ist sehr farbig. Viele Blümchen spriessen.


Essaouira (ehemals Mogador): Hafenstadt und sehr touristisch. Gehört seit 2001 zum UNESCO Weltkulturerbe.


Der Hafen mit den blauen Fischerbooten. Die kleinen Gasssen mit allem was ein Touri so braucht! Sehr farbig.



Eine Kleine Stadt mit viel Charme.




Viele Katzen "wohnen" in der Nähe des Hafens. Fische gibts da ja genug. Junge Katzen auch!




Genächtigt wird im Camping "le Calme". 2007 waren wir schon mal vor Ort. Der Platz ist immer noch sehr schön und gepflegt (Schwimmbad). Man kann das Auto hinstellen wo man will, es gibt genug Platz. Gerne wären wir noch ein paar Tage geblieben.




Einige Pfauen stolzieren im Areal umher.


Dieses schöne Männchen lärmt um ein paar Weibchen herum. Was der wohl will???







Zwischen Essaouira und Safi.
In dieser Gegend gibt es noch viele Eselkarren. Links und rechts der Strasse gibt es extra Fahrwege für die Gespanne.
Die Stadt Safi.


Die kleine Stadt Oualidia mit Lagune.




Viele verschiedene Vögel trifft man in der Lagune.
Oben Links: 2 Stelzenläufer und ein Rotschenkel
Oben Rechts: Kuhreiher





Man kann nicht Oualidia besuchen ohne  Austern zu essen. Ausser man mag sie nicht!
Mit einem Glas Weisswein als Vorspeise.
Bon appetit Isabelle et Evelyne.





Das ist leider unser letzter Tag zusammen. Wir fahren in Richtung Norden und sie retour nach Agadir und dann Zagora. Wir haben ein paar tolle Tage zusammen verbracht.
À bientôt.










Brücke Mohammed VI de Rabat

Diese schöne Brücke wurde im Jahre 2016 eingeweiht durch König Mohammed VI. Sie ist die längste in Afrika mit 950 Metern Länge und 200 Metern Höhe (Wurde gegoogelt).
Dank der Brücke muss man nicht mehr durch Rabat fahren.







  • Spanien

Der Grenzübertritt und die Schiffspassage sind problemlos. Im Hafen ist alles neu, sehr schön in Tanger.
Am Nachmittag sind wir bereits in den Bergen in Richtung Cordoba. Da wollen wir einen ehemaligen Arbeitkollegen von BD besuchen.
Die Nacht verbringen wir auf einem Parkplatz in der Nähe eines Mirador (Aussichtspunkt).


Johannes ist unterwegs als "Housekeeper". Er hütet Haus, Garten und Tiere währen die Besitzer abwesend sind. Vor Spanien war er in Australien hüten. Nicht schlecht!
Auch in Spanien ist alles grün. Im Herbst dann braun!
Viele kleine Strässchen, würde gerne die KTM auspacken! Zum Schlafen gibt es überall schöne Plätze. Es ist ein Motorradparadies. Habe ich mir ins Notizbuch geschrieben. Man weiss ja nie! Wie profitieren bis zuletzt von unserer Reise.
In der Nähe von Valencia sind wir dann wieder am Meer und fahren in Richtung Frankreich. 

Orpierre - Camping des Princes d'Orange
Um unsere Freunde Muriel und Laurent zu besuchen, machen wir einen kleinen Umweg.
Wir dürfen ihr Jacuzzi benützen! Mit einem Bierchen in der Hand und einer Superaussicht beenden wir unseren Trip nach Afrika.
Da muss ich mit der Honda mal hin !!!


Das wars, bis zum nächsten Mal. Inch Allah.





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